Im DIY-Verfahren: Schülerinnen und Schüler erforschen Umweltphänomene!

Dem Klimawandel begegnen und unsere Zukunft lebenswerter gestalten: Wahrlich keine leichte Aufgabe. Dennoch nahmen sich insgesamt acht junge Nachwuchs-Forscherinnen und -Forscher mithilfe der DIY-senseBox dieser Herausforderung an – mit großem Erfolg, lehrreichen Momenten und vor allem viel Freude!

Dem Klimawandel begegnen und unsere Zukunft lebenswerter gestalten: Wahrlich keine leichte Aufgabe. Dennoch nahmen sich insgesamt acht junge Nachwuchs-Forscherinnen und -Forscher im Rahmen des Online-Workshops zur Zukunft der Umwelt innerhalb von #innovationsland Deutschland und in Kooperation mit dem Berliner Futurium und den Jungen Tüftlern  dieser Herausforderung an. Im Rahmen des dreistündigen Workshops und in lockerer Atmosphäre lernten sie mithilfe der offenen Sensordaten-Plattform „openSenseMap“, auf der die vielfältigen, weltweit mittels bereits aufgestellter DIY-senseBoxen erfassten Umweltdaten abrufbar sind, selbige abzulesen, darzustellen und zu interpretieren.

OpenSenseMap

BMBF / Bildkraftwerk Kurc

Auch der Leiter des senseBox-Projekts, Dr. Thomas Bartoschek, war anwesend und teilte interessante, leicht verständliche Einblicke in die Entstehung der Umweltdaten-Messstation. Kleine Zwischenaufgaben lockerten den Lernprozess auf: Wer beispielsweise als Erste oder Erster den kältesten Ort auf der Karte ausfindig machen konnte, verdiente sich ein paar „Extrapunkte“ obendrauf. Schließlich galt es, all dies zu visualisieren. Dazu wurden den Schülerinnen und Schülern in der zweiten Workshop-Hälfte erste Schritte der Programmierung in JavaScript mit auf den Weg gegeben.

Alles in allem wurde die Relevanz offener Daten und Citizen Science, also die Wissenschaft von Laien, verdeutlicht. So erhielten sie gleichzeitig einen Einblick, wie Innovationen entstehen und warum sie so wichtig für unsere Zukunft sind. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich begeistert und stellten rege Nachfragen an die beiden Workshop-Leiter der Jungen Tüftler Felix und Michael, sowohl zur Datenerhebung als auch zum Programmieren. Mit ihrem gewonnen Wissen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nun die idealen Voraussetzung, um in Zukunft mit ihrer eigenen DIY-sensBox Umweltdaten zu messen. Ein voller Erfolg!

Aber was sagen die Schülerinnen und Schüler selbst dazu? „Der Online-Workshop zur Zukunft der Umwelt hat mir Spaß gemacht, weil …“

  • „… Jugendliche aus verschiedenen Ecken Deutschlands dabei waren und ich gelernt habe, wie man geschriebene Programme in ‚normales Deutsch‘ übersetzt und diese versteht. Außerdem war die Einführung in das Thema sehr interessant, als es um die Feinstaubbelastung in Kiel ging. Des Weiteren war das Team sehr hilfsbereit und freundlich. Ich habe die opensensemap kennengelernt und weiß nun, wo ich Klimadaten in Liveübertragung für bestimmte Orte finde!“
  •  „… ich jetzt Methoden zur Erfassung von Umweltdaten, z. B. durch die senseBox, kennengelernt habe, die mir vorher unbekannt waren.“
  •  „… alles sehr genau erklärt wurde und ich viel Neues gelernt habe. Obwohl ich keine Vorkenntnisse hatte, konnte ich sehr gut im Workshop arbeiten.“
  •  „… man viele neue Sachen lernen konnte, die auch Teil des Alltags sind und man sie nicht unbedingt in der Schule macht. Am besten gefiel mir der praktische Teil, in dem wir JavaScript programmiert haben.“

Klingt spannend, aber du hast die Veranstaltung leider verpasst? Kein Problem: Der Online-Workshop zur Zukunft der Umwelt wird wiederholt! Und zwar am 15.04.2021 um 15:00 Uhr. Zur Anmeldung geht es hier entlang. Achtung: Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.