Im DIY-Verfahren: Schülerinnen und Schüler erforschen Umweltphänomene!

Dem Klimawandel begegnen und unsere Zukunft lebenswerter gestalten: Wahrlich keine leichte Aufgabe. Dennoch nahmen sich insgesamt acht junge Nachwuchs-Forscherinnen und -Forscher mithilfe der DIY-senseBox dieser Herausforderung an – mit großem Erfolg, lehrreichen Momenten und vor allem viel Freude!

Dem Klimawandel begegnen und unsere Zukunft lebenswerter gestalten: Wahrlich keine leichte Aufgabe. Dennoch nahmen sich insgesamt 28 junge Nachwuchs-Forscherinnen und -Forscher im Rahmen der beiden separat voneinander durchgeführten Online-Workshops am 3. März und 15. April 2021 dieser Herausforderung an.  Spannende Stunden zur Zukunft der Umwelt, ermöglicht vom BMBF und durchgeführt vom #innovationsland Deutschland und in Kooperation mit dem Berliner Futurium (https://futurium.de/), dem Education Innovation Lab (https://education-innovation-lab.de/) sowie den Jungen Tüftlern (https://junge-tueftler.de/).

OpenSenseMap

BMBF / Bildkraftwerk Kurc

Im Rahmen der jeweils dreistündigen Workshops und in lockerer Atmosphäre lernten sie mithilfe der offenen Sensordaten-Plattform „openSenseMap“, auf der die vielfältigen, weltweit mittels bereits aufgestellter DIY-senseBoxen erfassten Umweltdaten abrufbar sind, selbige abzulesen, darzustellen und zu interpretieren. Auch der Leiter des senseBox-Projekts, Dr. Thomas Bartoschek, war anwesend und teilte interessante, leicht verständliche Einblicke in die Entstehung der Umweltdaten-Messstation. Kleine Zwischenaufgaben lockerten den Lernprozess auf: Wer beispielsweise als Erste oder Erster den heißesten Ort auf der Karte (45 Grad in Niger) oder den mit der geringsten Feinstaub-Belastung (0,5 Mikrogramm in Aberdeen, Schottland) ausfindig machen konnte, verdiente sich ein paar „Extrapunkte“ obendrauf. Schließlich galt es, all dies zu visualisieren. Dazu wurden den Schülerinnen und Schülern in der zweiten Workshop-Hälfte erste Schritte der Programmierung in JavaScript mit auf den Weg gegeben.

Alles in allem wurde die Relevanz offener Daten und Citizen Science, also die Wissenschaft von Laien, verdeutlicht. So erhielten sie gleichzeitig einen Einblick, wie Innovationen entstehen und warum sie so wichtig für unsere Zukunft sind. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich begeistert und stellten rege Nachfragen an die beiden Workshop-Leiter der Jungen Tüftler Felix und Michael, sowohl zur Datenerhebung, der senseBox-Hardware als auch zum Programmieren – da mussten teilweise selbst die Profis überlegen. Mit ihrem gewonnen Wissen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nun die idealen Voraussetzung, um in Zukunft mit ihrer eigenen DIY-sensBox Umweltdaten zu messen. Ein voller Erfolg!

Aber was sagen die Schülerinnen und Schüler selbst dazu? „Der Online-Workshop zur Zukunft der Umwelt hat mir Spaß gemacht, weil …“

  • „… Jugendliche aus verschiedenen Ecken Deutschlands dabei waren und ich gelernt habe, wie man geschriebene Programme in ‚normales Deutsch‘ übersetzt und diese versteht. Außerdem war die Einführung in das Thema sehr interessant, als es um die Feinstaubbelastung in Kiel ging. Des Weiteren war das Team sehr hilfsbereit und freundlich. Ich habe die opensensemap kennengelernt und weiß nun, wo ich Klimadaten in Liveübertragung für bestimmte Orte finde!“
  • „… mit einer sense-box sehr unterschiedliche Umweltdaten wie Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Feinstaub und Luftdruck gemessen werden können.“
  • „… ich erkannt habe, dass wir durch Zusammenarbeit viel erreichen können. Nur die Daten einer Sensebox haben wenig Aussagekraft, die Daten von vielen aus aller Welt dafür schon.“
  • „… alles sehr genau erklärt wurde und ich viel Neues gelernt habe. Obwohl ich keine Vorkenntnisse hatte, konnte ich sehr gut im Workshop arbeiten.“
  • „… die drei verschiedenen Themenbereiche Umwelt, Programmieren und Daten so toll miteinander verknüpft wurden.“
  • „… man viele neue Sachen lernen konnte, die auch Teil des Alltags sind und man sie nicht unbedingt in der Schule macht. Am besten gefiel mir der praktische Teil, in dem wir JavaScript programmiert haben.“­
  • „… alles gut und ausführlich erklärt würde, z. B. wie man mit P5.JS programmiert. Das virtuelle Treffen war gut geplant und viele neue Informationen wurden in einer verständlichen Form vermittelt. Auch das bereitgestellte Handout war sehr hilfreich.“
  • „… wir ein tolles Bingo gespielt haben, bei dem wir weltweit Umweltdaten suchen durften. Die Workshop-Leitenden waren sehr freundlich und geduldig bei der Beantwortung unserer Fragen und haben alles gut erklärt.“

So viel Begeisterung für die Wissenschaft ist ansteckend! Das #innovationsland Deutschland wird sich daher natürlich auch in Zukunft um interessante Angebote bemühen.