22.09.
Digitalveranstaltung

Rückblick Perspektiven: das Online-Event

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Rückblick Perspektiven: das Online-Event

Was zeichnet das #innovationsland Deutschland aus – und welche Rolle nimmt Europa in diesem Kontext ein? Was sind die Voraussetzungen für Innovationen? Und gibt es dabei einen Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland? Das sind Fragen, die bei „Perspektiven: das Online-Event“ mit der Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek und vielen spannenden Gästen thematisiert wurden. 

Am 22. September fand die Auftaktveranstaltung zur Kampagne #innovationsland Deutschland unter dem Titel „Perspektiven: das Online-Event“ statt, online verfolgt von etwa 3.000 Zuschauerinnen und Zuschauern, die sich auch per Chat aktiv beteiligten. Zu Gast waren EU-Kommissarin Mariya Gabriel, Branchen-Expertinnen und -Experten sowie zahlreiche Innovatorinnen und Innovatoren. Unter der Moderation von Wirtschaftsjournalist und Autor Dr. Thomas Ramge konnten sich die Zuschauerinnen und Zuschauer vier Stunden lang einen Eindruck von den verschiedensten Dimensionen des Innovationsstandorts Deutschland machen und dabei den Protagonistinnen und Protagonisten live Fragen stellen.  

Foto hinter den Kulissen der Digitalveranstaltung Perspektiven: das Online-Event. Zu sehen Minister Karlieczek und Moderator Thomas Ramge

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek, die Fragen rund um Deutschland als #innovationsland beantwortete. Sie selbst sehe unter anderem die wachsende Mobilität und die Vernetzung als wichtigste Innovationen der letzten Jahre an. Außerdem betonte sie die Bedeutung von Bildung, Partnerschaften und jungen Talenten, die das #innovationsland ausmachen. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel meldete sich in einer Grußbotschaft zu Wort: „In Deutschland sind wir zum Glück gut aufgestellt. Deutschland gehört zu den führenden Innovationsstandorten.“ Im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft habe Deutschland gemeinsam mit den anderen europäischen Ländern die Möglichkeit, die Idee eines europäischen Forschungsraums mit noch mehr Leben zu füllen, die technologische Souveränität zu stärken, Klimaziele zu erreichen und die Corona-Pandemie zu bekämpfen.

EU-Kommissarin Mariya Gabriel

Wir müssen klar zeigen, dass Europa Lösungen schaffen kann. 

Mariya GabrielEU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend

Gemeinsam in Europa: Innovationskraft verbindet 

Als erster Gast wurde Mariya Gabriel - EU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend - von den Europäischen Forschungstagen aus Brüssel zugeschaltet, um mit Bundesministerin Anja Karliczek über die Dimension „Gemeinsam in Europa: Innovationskraft verbindet“ zu sprechen. Deutschland und Europa besetzen im weltweiten Vergleich eine Spitzenposition, wenn es um das Schaffen von Innovationen geht – und das nicht ohne Grund. „Europa hat wichtige Alleinstellungsmerkmale“, so Mariya Gabriel. Als Beispiele nannten sie und die Bundesministerin unter anderem Forschungsfelder wie Robotik, Mikroelektronik und Gesundheit.

Die Rolle der Start-ups – Karliczek trifft junge Unternehmen

In der Dimension „Die Rolle der Start-ups – Karliczek trifft junge Unternehmen“ kamen beeindruckende Innovatorinnen und Innovatoren zu Wort: Zum einen Dr. Ella Maria Kadas, Managing Director der Nocturne GmbH, die mit ihrem Start-up eine auf Künstlicher Intelligenz basierende Software entwickelt hat, die Bilder der Netzhaut auswertet. Die Ergebnisse dienen der Diagnose und Therapie von neurologischen Krankheiten. Zum anderen der CEO und Gründer der KEYOU GmbH, Thomas Korn, der mit seinem Start-up bezahlbare und auf dem nachhaltigen Kraftstoff Wasserstoff basierende Mobilität schafft.

In diesem Mitschnitt der Live-Veranstaltungen sehen Sie folgende Themen:

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einer Grußbotschaft (ab Minute 10:50)
  • Bundesforschungsministerin Anja Karliczek über Deutschland als #innovationsland (ab Minute 13:00)
  • Mariya Gabriel – EU-Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend – im Gespräch zu „Gemeinsam in Europa: Innovationskraft verbindet“ (ab Minute 22:50)
  • “Die Rolle der Start-ups – Karliczek trifft junge Unternehmen“ (ab Minute 48:00) 

Bundeministerin Anja Karliczek und Moderator Thomas Ramge hinter den Kulissen beim Digitalevent Perspektiven: das Online-Event

Dreißig Jahre: Innovationsgeschichten

Wie bedeutend ist die Standortwahl für innovative Projekte – und macht es einen Unterschied, ob man sein Start-up im Osten oder im Westen von Deutschland gründet? Diese und andere Fragen wurden beantwortet von Prof. Dr. Uwe Cantner, Vorsitzender der Expertenkommission Forschung und Innovation (FEI), Dr. Carsten Mahrenholz, Mitbegründer und CEO der COLDPLASMATECH GmbH und Prof. Dr. Manfred Curbach, Professor für Massivbau an der Technischen Universität Dresden. 

Anja Karliczek bei der Digitalveranstaltung Perspektiven: das Online-Event am 22.9.2020

Es gibt deutschlandweit tolle Innovationen, tolle Köpfe – ob im Westen oder Osten. 

Anja Karliczek Bundesministerin für Bildung und Forschung

Gemeinsam stärker: Mit Bildung, Forschung und Innovation

In der abschließenden Diskussion begrüßten Moderator Thomas Ramge und Bundesministerin Anja Karliczek weitere Vordenkerinnen und Vordenker: Dr. Özlem Türeci, die gerade als Mitbegründerin und CMO von BioNTech SE an einem Impfstoff gegen Covid-19 forscht und dabei von ihrem eigentlichen Schwerpunkt Krebsforschung profitiert, und Prof. Dr. York Sure-Vetter, dem Direktor der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur. Außerdem waren Verena Pausder, bekannte Bildungsexpertin, Autorin und Vorständin des Vereins „Digitale Bildung für Alle“, sowie zwei Teams des Bildungs-Hackathons #wirfuerschule zu Gast und stellten den 3.000 Zuschauerinnen und Zuschauern bahnbrechende Projekte vor.